Ein Model sexueller Gesundheit

- sexocorporel -

in Beratung, Therapie und Bildung

Ein Model sexueller Gesundheit


Sexuelle Gesundheit

Sexuelle Gesundheit ist ein wichtiges Thema, das in unserer Kultur oft vernachlässigt wird.

Als Klinische Sexologin ISI und Dozentin freue ich mich, Menschen in ihren Fragen, bei ihren Grenzen, Schmerzen, Schamgefühlen, Verzweiflung und Traumata rund um ihre sexuelle Gesundheit in einem geschützten Raum zu begleiten und zu beraten.

Ein großer Teil einer gesunden, reifen Sexualität ist erlernt.

Leider verfügt unsere Kultur über wenig fundiertes Wissen, und viele Viele Menschen lernen Sexualität durch die verzerrten und einseitigen Darstellungen in den Medien oder durch den Austausch mit anderen, die ebenfalls ein unvollständiges Bild haben. Kein Wunder, dass es im Bereich sexuelle Gesundheit grosse Lücken (Bildungslücken!) gibt. und diese Lücken verursachen eine Menge Chaos in sexuelle Beziehungen.


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    Viele sind erstaunt, wenn ich sage, dass eine gesunde Sexualität zum größten Teil erlernte Fähigkeiten umfasst. Als Menschen benötigen wir mehrere Jahre, um uns vollständig sexuell zu entwickeln – zumindest bis wir zeugungsfähig sind. 


    Doch Sexualität hat eine tiefere Dimension, die weit über die Zeugungsfähigkeit hinausgeht und auch Erotik und Liebe umfasst. In diesem Zusammenhang erfordert sexuelle Gesundheit verschiedene Fähigkeiten.


    Spannende Aspekten bzw. Fragen:


    Wie entwickeln sich diese Fähigkeiten?

    Wie verändern sie sich in den verschiedenen Lebensphasen?

    Welche Faktoren beeinflussen diese Fähigkeiten?

    Was hat Liebe mit Sex zu tun?

    Schmerzen (Dyspareunie, Vulvodynie,  Vaginismus)

    Erektionsproblemen

    vorzeitiger Samenerguss

    Sexuelles Begehren versus Lustlosigkeit

    Fragen rund um dem Orgasmus

    Wie erkenne ich, wo ich im Bereich der sexuellen Gesundheit Entwicklungspotenzial habe?

    Wie gehe ich mit Grenzen im Bereich Sexualität um?

    Wie viel Sex ist normal?

    Was kann ich tun, wenn die Lust verschwindet?

    Was hilft bei Erektionsproblemen?

    Kann man auch als Paraplegiker*in sexuell aktiv sein? Ja, das geht!

    Was tun, wenn nach der Geburt der Kinder die Lust fehlt?

    welchen Einfluss haben Traumata in meiner sexuellen Gesundheit? 

    usw. 

  • Meine Arbeitsweise

    Das Thema Sexualität beschäftigt mich unfreiwillig seit meiner Kindheit. Das Leben führte mich dazu, als Pflegefachfrau mein Diplom in der Gynäkologie-Onkologie am Universitätsspital Zürich zu erlangen. Auch dort fiel mir auf, dass Sexualität oft kein Thema war – etwas, das mich schon damals tief beschäftigte. Jahre später fand ich als Komplementärtherapeutin im Schweizer Paraplegiker Zentrum wieder die Frage: Warum bekommt Sexualität so wenig Raum?


    Diese Fragen zogen sich durch meine Biografie und forderten mich immer wieder heraus, diesen Aspekten des Menschseins den Raum zu geben, den sie verdienen, und teilweise diesen Raum selbst zu schaffen.


    Meine Arbeitsweise basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz:


    Erforschung der erlernten Fähigkeiten: Gemeinsam erforschen wir deine bereits erlernten Fähigkeiten im Bereich der sexuellen Gesundheit. Dabei wird ein klares Bild über deine Grenzen und Einschränkungen sichtbar. 


    Methodenvielfalt: Ich  arbeiten mit Gesprächen nach dem Konzept vom sexocorporl, Körperübungen sowie mit der Feldenkrais-Methode zur Förderung der Körperwahrnehmung und informativen Inputs, die dir wertvolle Einblicke in das Thema geben.


    In meinen Therapiesitzungen arbeiten wir hauptsächlich mit Gesprächen und Körperübungen. Diese Arbeit ist "trocken", das heißt ohne sexuelle Erregung. Die Anregungen, die du erhältst, kannst du zu Hause in deiner privaten Intimsphäre weiter erforschen, wobei sexuelle Erregung dann mit einbezogen wird. In meiner Praxis bleiben wir jedoch ohne sexuelle Intimität, ohne nackten Körperkontakt und ohne sexuelle Erregung.


    Ein wichtiger Teil der Sitzungen besteht darin, wie du mit Themen wie Scham, eigenen Grenzen und Bedürfnissen umgehst. Auch diese Aspekte fließen in die Sitzungen ein und sind subtil, aber entscheidend für unsere Zusammenarbeit.


    Wenn du Fragen hast, zögere nicht, mich unverbindlich zu kontaktieren.

  • Aus- und Weiterbildungen im Bereich Sexuelle Gesundheit

    Dez. 19 – Mai 21  4. Stufe Sexocorporel, ZISS Zürich 

    Okt. 18 Erlangen des Fachtitels „Fachperson Sexuelle Gesundheit in Bildung und Beratung“ Sexuelle Gesundheit Schweiz

    März 18 – Sept. 19 3. Stufe Diplomlehrgang Klinische Sexologie Sexocorporel, ZISS

    Okt. 07 – April 10 Kompaktlehrgang Eltern- und Erwachsenenbildung EB Zürich, berufsbegleitend 

    Juni 04 – Okt. 07 Fortbildung der DGgKV e.V. (Deutsche Gesellschaft gegen Kindesmissbrauch und – Vernachlässigung) im Bereich Grundlagen Klinischer Sexualtherapie, Deutschland

    Dez. 04 – Aug. 06 "Formation continue en Sexologie clinique"  Université de Genève

    Jan. 03 – Dez. 04 "Formation à l’Approche Sexocorporelle" Université de Genève

    Juli 00 – März 04 Feldenkrais Berufsausbildung, Basel

    Jan. 02 – März 04 ISP, Institut für Sexualpädagogik in Uster Zweijährige Berufsbegleitender Ausbildung zur Sexualpädagogin

    Jan. 00 – Dez.01 Zak, Basel, Zentrum für Agogik, Nachdiplom in Spezialisierung Sexologie

    Nov. 91 – Okt.94 Ausbildung zur dipl. Pflegefachfrau HF (allgemeine Krankenpflege) an der Schwesternschule zum Rotkreuzspital Zürich (Careum)

Neugierig geworden?

076 335 24 72
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